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Aufzeichnungsbeginn 2006  
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zur Geschichte

Die Gemeinde Nuthetal entstand im Jahre 2003 im Rahmen der Gemeindegebietsreform. Sie besteht aus den Ortsteilen Bergholz-Rehbrücke, Saarmund, Fahlhorst, Phillippshtal,Tremsdorf und Nudow. Die Gemeinde liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg. Sie zeichnet sich durch die besondere Nähe zu Berlin und Potsdam, einige Baudenkmale und den Naturpark Nuthe-Nieplitz aus.

Der Ortsteil Bergholz-Rehbrücke entstand aus dem Ort Bergholz, welcher 1375 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Rehbrücke entstand vor ca. 100 Jahren, als eine Landhauskolonie vermögender Berliner, welche aus der Stadt flüchteten. Der Ortsteil ist durch das Deutsches Institut für Ernährungsforschung und das Institut für Getreideverarbeitung weltweit bekannt.

Der Ortsteil Fahlhorst wurde ebenfalls 1375 als Valehorst erstmalig urkundlich erwähnt.

Nudow wurde 1359 erstmalig erwähnt und bedeutet "Siedlung an der Nuthe" und war für die Versorgung der Burg Saarmund zuständig.

Saarmund wurde von Fontane im Rahmen seiner Reise durch die Mark Brandenburg besucht, um mehr über die vier Nutheburgen zu erfahren. Auch soll es hier ein Kloster gegeben haben. Der Name soll sich von dem Namen des Flüsschens Saare ableiten.

Um Preußen von Importen unabhängiger zu machen entstand 1754 der Ort Phillippshtal.Hier wurden viele Textilmanufakturen gegründet, die aber heute nicht mehr existieren.

Tremsdorf wurde ebenfalls 1375 erstmalig erwähnt. Ursprünglich war es ein Fischerdorf, musste aber später mit Salinen Salz gewinnen, um den kurfürstlichen Hof zu versorgen. Hier wurde 1954 das Observatorium für Solare Radioastronomie (OSRA) gegründet, welches bis heute das einzige auf Sonnenbeobachtung spezialisierte Radioobservatorium Deutschlands ist und zum Astrophysikalischen Institut Potsdam gehört.

 
 

 

 


Bergholzer Kirche mit Mehrgenerationenhaus



 
 
 
 
     
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